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Normale Version: SU Pro 2020 vs SU Make 2017 - STL-Darstellung
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(12.05.2020 - 16:22)cotty schrieb: [ -> ]Wenn das Ziel der 3D-Druck ist, sollten nicht mindestens auch die Einzelteile Volumenkörper sein?

Probier einmal, die gespiegelten Teile (wie wurden die gespiegelt?) aufzulösen und neu zu gruppieren, ändert sich an dem Verhalten etwas?

Ja cotty, du hast Recht  es sind die "gespiegelten" Teile ( als Gruppen gespiegelt). Wie in Deinem Link. Wenn ich alle Teile-Gruppen vor dem Exportieren nochmals auflöse und dann wieder gruppiere, sind die STLs ohne Fehler. Aber das ist umständlich. Seltsam dass der Fehler in SU Make 2017 nicht Auftritt. 
Ich "spiegele" oft: Kotflügel, Türen, Fender, alles was bei Autos doppelt vorkommt. Auch bei Modell-Dioramen wird gespiegelt.
LG Rolf
Der Export in Make geschieht über ein Plugin, PRO nutzt die eingebaute Funktionalität, Unterschiede sind also nicht unwahrscheinlich. Wie spiegelst du die Geometrie? Spielgen entlang einer Achse, Skalierenwerkzeug, Spiegelplugin (welches), ...?
(13.05.2020 - 16:17)cotty schrieb: [ -> ]Der Export in Make geschieht über ein Plugin, PRO nutzt die eingebaute Funktionalität, Unterschiede sind also nicht unwahrscheinlich...

Fall das Plugin tatsächlich besser funktionieren sollte, könnte man das ja auch in SketchUp Pro installieren und nutzen.
(13.05.2020 - 20:16)Jörg schrieb: [ -> ]
(13.05.2020 - 16:17)cotty schrieb: [ -> ]Der Export in Make geschieht über ein Plugin, PRO nutzt die eingebaute Funktionalität, Unterschiede sind also nicht unwahrscheinlich...

Fall das Plugin tatsächlich besser funktionieren sollte, könnte man das ja auch in SketchUp Pro installieren und nutzen.

Das STL-PlugIn von Make 2017 verursacht zwar keine Fehler, aber es hat auch Nachteile, weshalb ich ja auf Pro wechseln möchte. Die Make-STLs verbrauchen 5 bis 10 mal soviel Speicher wie die Pro-STLs. Make ist bei STLs sehr langsam. Manche komplizierte oder umfangreiche STLs aus Thingiverse oder sonstigen Webseiten lassen sich fast gar nicht importieren, da bleibt Make hängen. Pro hat mit dem Import von STLs nahezu keine Zeitprobleme, allerdings macht es importierte STLs zu Komponenten, auch meine selbst erstellten und rückimportierten (was Make nicht macht) was aber kein gravierendes Problem ist, man kann die Komponenten ja umwandeln. Komisch finde ich das schon.

Und was die Frage von @cotty angeht "wie spiegele ich"? Da mache ich nichts besonderes, ich kopiere das Teil (die Gruppe) und spiegele an der grünen oder roten Achse entlang, jenachdem.
Es sind fast immer Teile die man parallel, gegenüberliegend oder sich berührend in der Gruppe anordnet, die führen dann zum Vertauschen der Oberflächen. Wenn man "vor" dem Umwandeln in STLs alle Gruppen und Untergruppen de-gruppiert und voneinander trennt, sich dann die Arbeit macht, das dann nochmals zu unter- und übergruppieren, ist es meist ok, man darf nur nicht auch die kleinste Gruppe vergessen.

Ich habe den für Deutschen Sprachraum zuständigen Distributor von SketchUp angeschrieben, vielleicht interessiert den das Thema.

LG
Rolf
Nur zur Info: die Fehlermeldung wurde inzwischen an Trimble weitergeleitet und ich habe auch eine Rückmeldung, wonach SU Pro versehentlich mit einem "Minuswert spiegelt" (der volle Wortlaut ist umfangreicher) , was bei STL-Export zum Vertauschen von Oberflächen führt. Es wird empfohlen, bei gespiegeltem Export vorläufig das STL-Plugin zu verwenden, bis der Fehler behoben ist.
LG Rolf
Danke für die Info.
(19.05.2020 - 19:21)rosketch schrieb: [ -> ]...wonach SU Pro versehentlich mit einem "Minuswert spiegelt" (der volle Wortlaut ist umfangreicher) , was bei STL-Export zum Vertauschen von Oberflächen führt.

gemeint ist vermutlich das Spiegeln mit dem Skalieren-Werkzeug per Faktor "-1" und daraus resultierenden fälschlicherweise invertierten Flächen.


Norbert
(20.05.2020 - 11:34)SketchUp3D.de schrieb: [ -> ]
(19.05.2020 - 19:21)rosketch schrieb: [ -> ]...wonach SU Pro versehentlich mit einem "Minuswert spiegelt" (der volle Wortlaut ist umfangreicher) , was bei STL-Export zum Vertauschen von Oberflächen führt.

gemeint ist vermutlich das Spiegeln mit dem Skalieren-Werkzeug per Faktor "-1" und daraus resultierenden fälschlicherweise invertierten Flächen.

Ich melde mich noch einmal um zu fragen, ob die  fehlerhafte Darstellung (Invertierung)  bei STLs mit doppelten bzw. gespiegelten Flächen inzwischen in SU Pro 2020 "behoben" wurde.
Ich bin nach wie vor "dringend" an der PRO Version interessiert, aber bei meinen Arbeiten mit vielen STLs und 3D Druck geht das nicht, wenn der Fehler noch existiert.  Muss leider vorläufig mit SU Make 2017 weiter arbeiten.

LG Rolf

PS: ich hatte eine Empfehlung erhalten, ich solle  in Pro mit dem STL PlugIn aus 2017 weiter arbeiten bis der Fehler behoben sei. Aber dann muss ich nicht zu Pro wechseln sondern kann bei Make 2017 bleiben. Ich werde immer mal nachfragen wie der STL Status aktuell  ist.
Ich nutze auch PRO zusammen mit TIGs Spiegelplugin, ist das wirklich eine Kaufentscheidung?
(23.08.2020 - 09:33)cotty schrieb: [ -> ]Ich nutze auch PRO zusammen mit TIGs Spiegelplugin, ist das wirklich eine Kaufentscheidung?

@cotty - ich weiss nicht was TIGs Spiegelplugin macht und ob ich damit das falsche Invertieren bei STL-Erstellung (STL = Druckdateien für 3D Druck, falls Interessierte das nicht wissen) umgehen kann. Kann ich das auch mit Make 2017 ausprobieren? Pro kann ich leider nicht mehr testen da der Zeitraum abgelaufen ist.

Ja, es ist deshalb kaufentscheidend, weil meine Arbeit zu 80% aus Vorbereitung und Ausführung von 3D Druck besteht. Da ich Dioramen und RC Cars im Modellbau zeichne, habe ich nahezu immer doppelte Darstellungen oder Spiegelungen. Jedes Modell besteht ja aus linker und rechter Hälfte, die spiegele ich halt. Wenn dann eine Hälfte falsch invertiert ist, kann ich daraus keine STL erstellen bzw. der Drucker wird fehlerhaft drucken. Wer "simple" normale STLs erstellt, wird das gar nicht bemerken, für mich ist das aber kaufentscheidend.

In Make (und Pro) 2017 gibt es ein externes STL-Plugin, das arbeitet zwar einwandfrei (deshalb benutze ich es) aber es ist sehr langsam und erzeugt "riesige" Dateien, manchmal auch fehlerhaft; die repariere ich dann im Windows 3D Builder, der verkleinert sie auch speichermäßig. Aber es funktioniert. Mit von extern bezogenen STL-Dateien hat das PlugIn aber Probleme, etwa 50% importiert es fehlerhaft, sehr große Dateien werden gar nicht importiert. Die muss ich dann vorher im Windows 3D Builder in kleine Häppchen schneiden, damit das SU Plugin die akzeptiert. So ist es halt im Modellbau (wobei ich dieses Hobby auch erst knapp 2 Jahre betreibe und ohne SketchUp wäre ich gar nicht dazu gekommen).

So war SU Pro eigentlich meine "Rettung", denn im Test konnte ich feststellen, dass es bei STLs 10 mal schneller arbeitet als die 2017er Version und dass es gut mit externen STLs klarkommt und auch sehr kleine Dateien erzeugt - aber halt bei Spiegelungen falsch invertiert. Ich habe ja auch Feedback aus dem internationalen Forum und von der Distribution, wonach der Fehler erkannt ist und (wann?)  behoben werden soll.

Ich darf erwähnen, dass ich auch Fusion360 und Blender ausprobiert habe. Da habe ich zwar nicht diese fehlerhaften STLs, aber Blender ist viel zu kompliziert und auch Fusion ist für mich so unkomfortabel in der Bedienung, dass ich lieber mit Make  2017 arbeite.

Sobald also dieser Invertierungsfehler in SU behoben sein wird, steige ich sofort auf Pro um.

Edit: noch eine Bemerkung zur Browserversion SU Free, die mir als Alternative empfohlen wurde. Nein, die ist für Modellbau oder 3D Druck gar nix, sie kann gar keine externen STLs importieren und bei eigenen STLs kann sie nur komplette Projekte (Dateien) in STLs umwandeln, aber keine einzelnen Gruppen oder Teile daraus. Wenn ich ein Modell habe, das aus 10 Gruppen besteht und will daraus 10 STLs machen, muss ich 10 Dateien anlegen und jede Datei darf dann nur die Gruppe enthalten aus der die STL erzeugt werden soll.
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